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         The Dodge Charger

                                                Muscle Car

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März 2009

 

Da ist er nun endlich !!

 

Schon die lange Fahrt nach Dänemark war pures Abenteuer: auf der Hinfahrt plagte uns die Ungewissheit, ob wir Herrn Grebart auch wirklich an einem Sonntag!! wie vereinbart in der Halle antreffen würden..  

Der lang ersehnte Dodge Charger ist da !! Hier beim Verladen in Dänemark durch meinem Bruder

 

Gutgelaunt bei super Sonnenschein betraten wir dann schließlich um 13 Uhr das mit US-Cars zugeparkte Gelände. In erster Reihe stand schon von weiten sichtbar ein knallgelber 72'er Charger mit weißem Vinydach zwischen einem Ferrari und einem Mustang.. was für ein Anblick !

Nach den ersten kurzen Blicken war schnell klar: kaum bis gar kein Rost - auch an den kritischen Stellen nicht. So offenbahrte sich ein altes aber sehr gepflegtes Auto mit wenigen Altersspuren.

Nach 2 viel zu kurzen Stunden à la "my English so good - that makes me nobody so quickly after" war dieser gelbe Charger aus Nevada, mit allen Papieren sowie historischen Dokumenten mein !!!

 

Unseren Pickup-Truck samt Anhänger hatten wir außerhalb Sichtweite geparkt um eventuell die Preisverhandlungen nicht unnötig zu erschweren.

Der Gesichtsausdruck von Mr. Grebart war schon klasse, als ich in passablem Englisch dann erklärte ich möchte ihn gleich mitnehmen.. hehe

 

Die Zeit verging wie im Fluge: gefühlte 10 Minuten, tatsächlich aber mehr als zwei Stunden haben wir am Kobbervej in Ringsted mit bestaunen, untersuchen, verhandeln und fotografieren zugebracht.

Schnell war klar: der Zustand war im Internet exakt beschrieben. Die wenigen Schäden und Defekte die wir gefunden haben sind schnell aufgezählt: teilweise gesprungene Lampengläser, undichte Motor-, Getriebeölwannendichtungen und Ventilabdeckungen waren undicht und ölverschmiert. Hier und da war ein wenig Rost zu finden, aber alles andere war (ohren) und augenscheinlich in Ordnung.

 

Auf der entspannten Rückfahrt hatten wir oft das Gefühl noch in einen Unfall zu verwickelt, weil sich viele Leute im Vorbeifahren umdrehten und nicht mehr nach vorne schauten ! 

Witzig war auch das deja vú an einer dänischen Tankstelle, als ich 2 mal kurz hintereinander zum Bezahlen von Diesel und Benzin für den Truck und den Dodge an der selben Tanksäule auftauchte.

Bald gibts mehr zum Charger !

 

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Februar 2009

 

Ein Besuch in Dänemark bringt sensationelle Neuigkeiten, demnächst mehr dazu !

 

Besuch in Ringsted: US-Cars en massé

 

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Januar 2009

 

Diesmal trieb uns das MuscleCar-Virus nach Trappenkamp zur Besichtigung von Charger, Chevy, Mustang, Plymouth und Co.

Neben diesem stylischen 73'er Dodge Charger für wenig Geld oder einigen ansehnlichen Mustangs diverser Baujahre, war auch ein 68'er Charger zu bestaunen und vor allem auch zu hören.

  Ein Dodge Charger von 73, leider als small-Block mit erheblichem Rost und diversen Umbauten

  Dieser Mustang sah aus technischer Sicht viel besser aus - man beachte die guten Spaltmaße !

  Der 68'er Charger - Optik okay, jedoch nur mit 318er V8 der zudem ein recht platten Eindruck hinterließ

Überrascht haben mich in Trappenkamp die Charger der neueren Baujahre ab 1970/71:  optisch bieten sie etwas was dem 68'er fehlt - sie sind weniger kantig, flach und altbacken.

Was der 66er im Vergleich zum 69er war, das sind die 69er für die 70er: in die Jahre gekommene Vorgänger im alten Look.

 

Laut den technischen Manuals und Datasheets scheinen von Chrysler und Dodge neben optischen auch diverse technische Neuerungen mit der 1970er Charger-Generation eingeführt worden zu sein. Dazu zählen u.a. Lichtmaschine, Elektrik, Vergaser, Rostschutz und Motorkomponenten. Das ebenfalls neu eingeführte "Chrysler Emission Control System" sollte den Schadstoffausstoß reduzieren, beschnitt jedoch in dieser Funktion die Motorleistung. Witzige Anekdote ist dass es illegaler Weise bereits damals einfach ausgebaut wurde.

 

Zur Anmeldung in Deutschland spielt technisch gesehen auch das Baujahr beim Tüv eine wichtige Rolle wenn es um Ausnahmegenehmigungen, Abgasuntersuchungen oder die Zulassung als Oldtimer mit Oldtimergutachten geht. So musste bis vor kurzem alles in die Papiere eingetragen werden, was nicht den Regeln der StVZO entsprach: rote Heckleuchten, Blinker, abweichende Nummernschilder und selbst die Farbe der Signalleuchte für das Abblendlicht zählte dazu.

Für eine erfolgreiche TÜV-Abnahme sind die Vorschriften der StVZO (und manchmal auch die Laune des Prüfers) ausschlaggebend. Dabei nicht vergessen darf man die Willkür der Zulassungsbehörden. So spielt es u.U. in Hamburg keine Rolle ob man eine Ausnahmegenehmigung für ein kleines Kennzeichen hat oder nicht: man bekommt grundsätzlich keins ! Im anderen Extrem reicht schon ein Foto des Oldies um die Sachbearbeiter (ohne Ausnahmegenehmigung) milde zu stimmen.

 

Über das richtige Baujahr lässt sich sicher streiten, nicht aber über den Motor. Trotz der 150 kg Mehrgewicht im Vergleich zum Smallblock, geht unter 383 cui gar nichts: selbst der kleinste V8 Bigblock - der 318er - hat schon mächtig mit den 1600kg B-Body zu kämpfen. Zumindest ist das die Aussage einiger Zeitgenossen..

Richtig Spaß macht es erst mit den "high performance" 383 cui (als 4 fach Vergaser), 400 cui oder dem 440 cui V8-Powerplant. Sehr durchzugstark können durchaus aber auch überholte Smallblock V8 z.B. mit 360cui sein.

 

Fazit: Ab jetzt wird verstärkt auch nach Mopars bis 1972 Ausschau gehalten !

Mopars ab Baujahr 72 wurden ohne leistungsfähigen Motoren gebaut und stehen demnach nicht auf dem Wunschzettel.

 

 

 

 

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